Lektorat „Die Bevölkerung“ von Kitten McIntyre“

Heute bekam ich Post von meiner Lektorin. Erstmal hat mich der Schlag getroffen. Nein, das hat er nicht, sonst würde ich jetzt mit Sicherheit nicht am PC sitzen und schreiben. Die Frau ist wirklich kompetent. Zuerst war ich erschrocken über die ganzen Anmerkungen. Es fehlt ja noch die komplette zweite Hälfte. Da wird mir noch einiges blühen. Aber egal, ich will ja Qualität und Logik. Die Leser werden es mir danken. Und ich bin einfach glücklich, dass ich so eine tolle Lektorin gefunden habe. Sie findet all meine Schwächen und das sind wirklich nicht wenige.

Hier mal ein Auszug für euch:

(C) Waldhardt Verlag

(C) Waldhardt Verlag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am meisten habe ich mich über Kapitel 14 gefreut, das hat ihr gefallen. 🙂
Ansonsten werde ich mein Wochenende damit verbringen, zu überarbeiten. Anbei mal eine Kostprobe für euch. Ich stelle hierzu in der nächsten Woche nochmal einen kompletten Bericht für euch ein.
Allen ein schönes Wochenende

Planung bis zum Jahresende 2014 – Waldhardt Verlag

(c) Waldhardt Verlag

(c) Waldhardt Verlag

In den nächsten Wochen wird es gefühlt etwas ruhiger um mich und meinen Verlag. In Wirklichkeit kümmere ich mich um verschiedene Promotionen und mache »Die Bevölkerung« marktfähig. Der Titel erscheint noch in diesem Jahr. Avisiert ist der 15.12.2014.

Daneben sichte ich weiterhin Manuskripte und telefoniere mit zukünftigen Autoren. Das alles kostet Zeit, die ich dann nicht in den Online-Kanälen verbringen werde. Die Werbung für den Verlag und alles, was damit zu tun hat, läuft automatisiert. Jetzt ist es wichtig, Lesergruppen zu gewinnen.

1-2 Blogbeiträge pro Woche lasse ich mir natürlich nicht nehmen. Ich wünsche euch eine gute Zeit. Wir lesen uns.

Herzliche Grüße

Melanie Waldhardt

Der versprochene Buchtrailer zu „Die Bevölkerung“ von Kitten McIntyre aus dem Waldhardt Verlag

Ich bin total happy. Deshalb nur ganz kurz. Hier ist der versprochene Buchtrailer zu „Die Bevölkerung“ von Kitten McIntyre. Das Buch gibt es schon sehr bald im Handel. Ich hoffe er gefällt euch. Alle Werke der Autoren des Waldhardt Verlags werden auf diese Art und Weise präsentiert. Kleinvieh macht auch Mist. Eure Melanie

 

Unterschied Selfpublisher und „Klein“Verlag

© Waldhardt Verlag

© Waldhardt Verlag

Darüber habe ich mir in den letzten Monaten viele Gedanken gemacht. Ich habe ja mal ein Buch über einen Selfpublishing Anbieter veröffentlicht. Für das Marketing war ich hier selbst verantwortlich, musste alles regeln. Ich habe das Buch soweit ganz gut verkaufen können. Es war ein Ratgeber speziell für meine Reputation in der Kommunikation im Gesundheitswesen. Ich war mehrere Monate in den Top 100 Medizin (Amazon), hier speziell im Bereich Gesundheitskommunikation. Der Verkauf des Buches hat die Kosten der Produktion gedeckt und mir diverse Aufträge im Coaching beschert. Übrigens hatte ich damals auch ein Verlagsangebot für den Ratgeber. Ich habe damals für verschiedene Kliniken Schulungen angeboten. Der Verlag war daran interessiert, dass mein Ratgeber als Werk im Bereich Kommunikation bei dem großen privaten Klinikbetreiber eingeführt wird. Das wollte ich nicht und letztlich kam der Vertrag dann nicht zustande. Es ging also weniger um das Buch selbst, als um meine Möglichkeiten der Vermarktung. War übrigens kein »Klein« Verlag 🙂

Jetzt wo ich kein Marketing mehr für das Buch betreibe, ist es in den Rankings weit abgerutscht und verkauft sich nur noch 2-3 mal pro Monat, wenn ich Glück habe. Damals habe ich viele Anfängerfehler, so würde ich es heute bezeichnen, begangen. Ich hatte zwar ein Konzept zum Buch, aber kein Konzept für das Marketing. Dies habe ich erst mit der Veröffentlichung entwickelt. Einen kleinen Erfolg konnte ich mit dem Buch erreichen. Zum Beispiel hatte ich eine Buchanforderung mit Rezension im Fachmagazin vom Verband für medizinische Fachberufe e.V. Das war genau meine Zielgruppe für dieses Buch, also scheine ich einiges richtig gemacht zu haben.
Jetzt mit der Gründung des Verlages, habe ich zum eigenen Schreiben ganz andere Aufgaben. Vieles ist neu und ich hoffe, ich werde firm, wenn ich die einzelnen Standardprozesse mehrmals abgebildet habe.
Ich wusste schon vor der Gründung, dass ich nicht alles alleine schreiben kann und will. Dadurch das ich schon immer viel gelesen habe und mich sehr gerne mit anderen Menschen auseinandergesetzt habe, entwickelte ich die Idee auch andere Menschen zu veröffentlichen. Begrenzt auf Themengebiete von denen ich etwas verstehe.
Es macht Spaß etwas zu »schaffen«. Ich habe eine Vielzahl von Manuskripten zur Prüfung erhalten und ich beschäftige mich aktuell täglich damit. An alle wartenden, die Eingangsbestätigungen sind bereits erfolgt und die Prüfung nimmt Zeit in Anspruch, weil ich hier keine Perle verpassen will. Was mich besonders freut, ich bekomme Angebote von bereits etablierten Autoren, obwohl ich als Verlag ja noch ganz am Anfang stehe. Aber mein Konzept und meine Authentizität scheint zu überzeugen, den Versuch einer Zusammenarbeit zu wagen. Das ist eine große Bürde für mich, die ich sicher nicht enttäuschen werde, wenn ich gute Vermarktungsmöglichkeiten sehe.
Ich habe mir einige Videos der Buchmesse aus Frankfurt angeschaut. Der Markt der Selfpublisher professionalisiert sich immer mehr. Sehr gut lektorierte Werke, tolle Cover und oft eine sehr gute Fanbase tragen viel dazu bei. Ich kenne einige Anbieterinnen die mit ihren Werken regelmäßig unter den Top 20 bei Kindle sind und mittlerweile von ihrer Schreibe leben.
Da werden Gewinnspielaktionen veranstaltet, Flyer verteilt und Lesungen selbst organisiert. Eigentlich typische Aktionen der Verlage. Mir gefällt das sehr, das wird sich in Zukunft noch mehr ausprägen, da bin ich mir sicher. Als Verlag muss man darauf reagieren, um noch lange zukunftsfähig bzw. handlungsfähig zu sein.
Als Verlag biete ich natürlich ebenfalls ein professionelles Korrektorat, Lektorat (von Lektoren die bereits für Verlage tätig waren) usw. an. Wenn man dazu in der Lage ist, all das selbständig zu organisieren, umzusetzen und zu bezahlen, würde ich mir auch überlegen, ob ich überhaupt zu einem Verlag will. Der Vorteil meines Verlages liegt an der Bündelung der unterschiedlichen Marketingmethoden aus einer Hand in Koppelung mit den unterschiedlichen Werken, die veröffentlicht werden. Ich bin nicht darauf angewiesen in den ersten Jahren direkt vom Verlag leben zu müssen. Habe also nur Druck von meinem eigenen Ehrgeiz, wobei der ungleich höher sein kann, als monetärer Druck. Ich kenne mich… 🙂

Ich versuche Marken zu schaffen. Und an diesen Marken partizipiere ich dann gemeinsam mit den veröffentlichten Autoren. Ich komme aus dem Vertrieb und bin kein klassischer Schreiberling. Nicht jedem liegt es, sich ständig um das Marketing und den Vertrieb seiner Bücher zu kümmern. Hier ist mein Ansatzpunkt. Ich mache das für meine Autoren, wobei ich sie natürlich mit in die Pflicht nehmen werden, wenn es darum geht: Lesungen zu halten, Präsenz auf Buchmessen zu zeigen, über ihr Werk zu sprechen und es bekannt zu machen.

Hierbei erstelle ich aber nicht einfach einen Anleitungsflyer, wie man vorgehen sollte, sondern ich wirke als Verlag aktiv für die Publikationen. Das Budget für das Marketing übersteigt die Produktionskosten der Bücher und diese sind bereits 4- stellig pro Buch. Ich sorge für Sichtbarkeit. Jeder will gelesen werden, dass soll geschehen, nicht nur optional, sondern tatsächlich.

Ihr könnt das am Beispiel eines meiner eigenen Bücher verfolgen, was noch dieses Jahr auf den Markt kommt und unter Pseudonym von mir geschrieben wurde: Kitten McIntyre »Die Bevölkerung«, ein Medizinthriller. Es erscheint zum Jahresende und man wird im Verlauf des nächsten Jahres sehr gut beobachten können, wie es sich verkauft und was damit geschieht. Hieran lasse ich mich dann sehr gerne »messen«. Das ist das ungewöhnliche von diesem Projekt. Ich habe in meiner gesamten beruflichen Laufbahn gelernt, dass man das was man verspricht, auch selbst können muss. Deshalb gehe ich mit gutem Beispiel voran und generiere so Vertrauen in mein Handeln.

Wie ich das Marketing für das Buch betreibe werde ich hier auf diesem Weblog ebenfalls vorstellen, inklusive der Investitionskosten und des Ertrages. Das hilft sicher auch anderen Menschen weiter, unabhängig davon, ob sie selbst verlegen, oder in einem Verlag veröffentlichen wollen. Die nächsten Wochen und Monate werden also spannend. Ich freue mich darauf, mit euch gemeinsam diesen spannenden Weg zu gehen.

Die Arbeit mit dem Lektorat :-)

Die Arbeit mit der Lektorin

ist für mich persönlich sehr wichtig, weil sie über viel mehr Erfahrung verfügt als ich. Sie ist spezialisiert auf Thriller und hat schon für namhafte Verlage lektoriert.

Ich habe nun die ersten 50 Normseiten mit den Anmerkungen von ihr zurückbekommen.

Hierbei fällt auf, dass die Nacharbeit mehr Zeit in Anspruch nimmt, als das eigentliche Schreiben des Textes. Inhaltliche Fehler in der Logik, langweilige Spannungsebenen, falsche Recherchen usw. können auftreten. Hier hilft sie mir wirklich sehr gut, ohne die Individualität meiner Schreibe zu entfernen.

© styleuneed - Fotolia.com

© styleuneed – Fotolia.com

Ich sitze mit dem Dokument also über Papyrus und gehe alles erneut durch, füge „vorgeschlagene“ Änderungen ein, oder ich schreibe hierzu wieder Anmerkungen für die Lektorin. Es ist wie ein Ballspiel, es geht ständig hin und her.

Rechtschreibung und Wortwiederholungen sind das kleinste Problem, viel wichtiger sind die Spannungsbögen und die Erzählperspektiven. Oft weiß ich nicht weiter, die Geschichte stagniert. Hier kann ich dann direkt bei ihr anrufen. Das wird in Zukunft auch für meine Autoren gelten. Der Kontakt läuft dann also über mich und über das Lektorat.

Die Protagonisten wachsen mir immer mehr ans Herz, manchmal träume ich sogar von ihnen. Die Geschichte wird also immer plastischer.

Ich habe schon als kleines Kind viel geschrieben und an einigen Wettbewerben teilgenommen. Aber eine bewusste „Technik“ hatte ich gar nicht. Ich hab es intuitiv gemacht. Aktuell arbeite ich nach einem klaren Konzept. Das ist so, als würde man ein Brot backen (hört sich trivial an, ist aber so).

Eine handwerkliche Tätigkeit gespickt mit kunstvollen Nuancierungen. Nicht mehr und nicht weniger also. Wobei ich die Idee des Thrillers ziemlich gut finde. Ich erkenne meine Geschichte auch nach den Lektorats-Portionen wieder, aber sie verändert sich nochmal. Sie wird immer klarer!

Ratgeber schreiben ist für mich „leichter“…

Verlagsgründung Tag 30

Tag 30

In den nächsten Wochen geht es in der Gruppe hauptsächlich um den ersten Thriller „Die Bevölkerung“ von Kitten McIntyre. Ich werde ca. 5 mal pro Woche über die Fortschritte der Geschichte berichten, das Exposé welches die Lektorin bekommen hat zur Verfügung stellen. Und dann die ersten 3 lektorierten Kapitel vorab hier veröffentlichen.

Ich werde euch zeigen wie ich das Marketing für den Titel betreibe, über welche Kanäle ich gehe und dann  auch die Verkaufszahlen der ersten Wochen und Monate nach Erscheinen mit euch teilen.

Alles was sonst noch passiert, einmal wöchentlich.

Zeitdruck:

Habe ich mal wieder, das Buch soll im Dezember 2014 erhältlich sein.

Umfang ca. 250 Seiten +-

Die Lektorin benötigt für 5 Normseiten ungefähr 60 Minuten, wobei sie noch andere Projekte betreut. Ich habe sie „noch“ nicht exklusiv für meinen Verlag. Was am Anfang ja ganz logisch ist.

Der Druck für die Printbücher und die Anbindung an den Handel geht schnell (10 Tage maximal). Ebook dauert etwas länger. 14-21 Tage. Also muss ich bis zum 15.11.2014 alles unter Dach und Fach haben, sonst wird das nix mehr.

© Waldhardt Verlag

© Waldhardt Verlag