Back to the Roots

Das neue Jahr hat uns wieder. Neben Neuerscheinungen die ich im 2. Quartal ankündige, konzentriert sich mein Fokus auf die Titel, welche schon bei uns im Verlag erschienen sind.

Es war ein sehr arbeitsreiches Jahr 2015 und genauso geht es bei uns auch weiter. Mein Ziel ist es, das Verlagsbaby in den nächsten Jahren weiter zu etablieren und stetig besser zu werden, sowohl in den Produktionsabläufen als auch in der Synchronität der Neuerscheinungen.

In den nächsten Wochen erwartet euch ein Gewinnspiel, um weitere neue Leser für unser Programm zu begeistern. Außerdem lasse ich es mir nicht nehmen unsere Publikationen noch einmal intensiv vorzustellen.

Der Waldhardt Verlag wünscht allen Leserinnen und Lesern einen fulminanten und gesunden Start ins Jahr 2016.

Gruß

Melanie

Verlagsgründung Tag 8

Tag 8

Heute beschäftige ich mich damit, alles was ich bisher geplant und erarbeitet habe, in eine strukturierte Form zu bringen, damit ich einen besseren Überblick habe und mich danach richten kann.

Kurzfristig treten weitere Kosten in Höhe von € 2200,- auf. Wir sind also nun bei Investitionskosten von € 3000,- angelangt.

Ich habe im Gegensatz zu meiner ersten Gründung für den Verlag Rücklagen gebildet, welche mir zur Verfügung stehen. Hätte ich weniger Geld zur Verfügung, hätte ich trotzdem gegründet, nur halt nicht so schnell. Ich bräuchte dann vielleicht 1 Jahr der Vorbereitung anstatt weniger Wochen wie jetzt im aktuellen Sachverhalt.

Nichtsdestotrotz strotze ich vor Energie, weil mein Projekt täglich einen Schritt weiter nach vorne kommt.

Die erste Lektorin ist ausgewählt, sie hat schon viel im Bereich Fantasy gemacht und wird mir für das Lektorat für die Harpyie Saga von Meterna zur Verfügung stehen. Kosten € 700-1000 für das komplette Lektorat des ersten Teils der Trilogie. Außerdem spreche ich kommenden Mittwoch mit einer weiteren Lektorin die genau wie ich, aus dem Bereich der Psychologie kommt und bereits für namhafte Verlage aus dem Wissenschaftsbereich lektoriert hat. Sie wird sich um die Ratgeber kümmern, wenn unser Gespräch positiv verläuft.

Nun sondiere ich Angebote zum Buchhandelsmarketing. Das ist alles sehr teuer und ich muss genau schauen, welche Kanäle hier bedient werden. Die Infrastruktur nimmt immer mehr Formen an. Bis später ihr Lieben.

Tag 8 – die Zweite

Natürlich muss ich neben den ganzen Dingen, welche nun um mich herum geschehen, rein vom Verlagswesen auf einem aktuellen Stand sein. Ich habe mich hier bereits vor einigen Jahren eingelesen und aktualisiere nun Stück für Stück mein vorhandenes Wissen, um relevante Neuerungen, gerade auch im rechtlichen Bereich.

Tag 8 – die Dritte

Was sind für mich persönlich eigentlich die Hauptziele meines Verlages?

Ganz klar die Markenbildung der unterschiedlichen Werke:

Aus der Harpyie Saga von Meterna mache ich eine Marke, das ist mein Ziel. Eine Welt wird erschaffen, diese Welt bildet sich geistig (beim lesen) in der Realität von anderen Menschen ab, diese kommunizieren darüber und tragen es weiter.

Also ist der Verlag Zentrum unterschiedlicher Marken, die nach außen transportiert werden müssen.

Ich zeichne mich also verantwortlich für die Bildung von Marken und Schaffung von Welten und Realitäten.

Ganz neue Art der Berufsbezeichnung, lässt sich übrigens auf jeden anderen Bereich übertragen.

Als Personalberaterin, schaffe ich neue Optionen für Ärzte. Die neue Position wird besprochen und mit den vorhandenen Qualifikationen abgeglichen. Ich führe den Kandidaten, die Kandidatin in die Realität der Klinik ein und sorge dafür, dass sich diese in Form eines Arbeitsvertrages materialisiert.

Externes Wissen:

Beispiel Musiker:

Ein junger Künstler macht Musik, sagen wir er rappt.

Er bringt mit:

Er hat Talent (unterstelle ich bei jedem Vorhaben) und kann rappen. Er benötigt vielleicht Hilfe bei der Erstellung von Demos, er braucht hier professionelle Unterstützung (wie ich beim Lektorat). Er braucht einen Vertrieb und diverse Kommunikationskanäle, damit man ihn hört. Er muss etwas individuelles haben (mit seiner Musik entführt er die Menschen in seine eigene Welt). Er kann nur erfolgreich sein, wenn seine Musikstücke zur Marke werden, wenn er selbst zur Marke wird, ist es umso besser, damit er langfristig von seiner Musik leben kann.

Professionalisierung warum?

Nun, in allen Bereichen der Selbständigkeit, gibt es Dinge die man selbst machen kann, aber eben nicht alles. Der Trend vom Gründer, welcher alles von A-Z beherrschen muss, ist längst Schnee von gestern. Deshalb bedarf es sorgfältiger ausgewählter Kooperationen und später auch, je nachdem um welches Geschäftsmodell es sich handelt, das passende Personal.

Ich starte den Verlag ohne zusätzliches Personal, von der Agentur kann ich auch niemanden einfach so abziehen, der normale Ablauf muss ja gewährleistet sein. Aber natürlich bin ich auf gute Kooperationen angewiesen, um schon von Anfang an, eine hohe Marktdurchdringung gewährleisten zu können.

Ein Buch selbst zu veröffentlichen kostet nicht mehr als € 10,-. Aber es wird in den Regalen liegen wie Blei, wenn es überhaupt dorthin kommt. Die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null.

Verlagsgründung Tag 7

Tag 7

Was hilft mir im Gründungsprozess?

Ich brauche immer wieder neue Ansatzpunkte für mich, damit ich den Prozess der Gründung für mich selbst bewerkstelligen und nachhaltig implementieren kann. Es ist ja immer auch ein Lebenskonzept, was man da für sich selbst aufbaut.

Ich muss meine Ziele nun in noch eine strukturbasiertere Form bringen. Das Schreiben hier ist für mich wie eine Art tägliches Tagebuch geworden, welches mich auf erzielte Etappen hinweist, mir aber auch ganz klar sagt, wohin ich will und was mir alles noch fehlt.

Um Distributionskanäle habe ich mich in der letzen Woche bereits gekümmert. Neben den üblichen Konsorten wie Amazon, Libri usw. wird es die Bücher auch bei allen anderen Online-Shops geben. Wenn ich will, dass die Bücher auch in Buchhandlungen erhältlich sind, (nicht auf Bestellung, sondern direkt vor Ort zum Kauf) muss ich diverse Listungsgebühren bezahlen. Diesen Schritt gehe ich erst später, wenn sich ein Titel besonders gut verkauft, weil ich dann mehr Handlungsspielraum besitze.

Was mache ich also logischerweise?

Entweder ich bringe jetzt 100 Bücher pro Jahr heraus und erziele daraus einen durchschnittlichen Umsatz nach Produktionskosten von € 80.000 im Jahr, wenn sich jedes Buch 2000 mal pro Jahr verkauft… sehr unsicher und sehr ungewiss. Außerdem müsste ich mit einem Batzen Geld in Vorleistung gehen, was ich zwar könnte, aber nicht möchte.

Eine andere Lösung muss her:

Bei der obigen Lösung hätte ich den Vorteil, dass ich durch kombinierte Werbemaßnahmen für alle Bücher, aufgeteilt nach Genre-Gruppen Geld sparen kann, aber trotzdem einen zusätzlichen Mehrwert generieren könnte. 1 Werbemaßnahme für mehrere Bücher aus der gleichen Gattung. Ein Cover-Mensch, ein Lektor für die selbe Gattung.

Funktioniert nicht:

Ich werde niemanden finden der mir 100 Bücher in einem Jahr lektoriert, die Arbeitsqualität würde darunter leiden, ich selbst kann auch keine 100 Bücher in einem Jahr bewerten und mich zusätzlich noch um alle anderen Dinge kümmern.

Was mache ich?

Im Zeitraum Dezember 2014 bis Dezember 2015 bringe ich maximal 10-15 Bücher heraus. Das ist schaffbar, das kann ich stemmen. Wenn ich mich intensiv auf diese 10-15 Bücher aus unterschiedlichen Bereichen konzentriere, verpuffen meine mir zur Verfügung stehenden Mittel nicht und ich kann nachhaltiger arbeiten. Ich sehe ja dann, wie sich alles entwickelt und kann kurzfristig an den Stellschrauben basteln, das macht man als Selbständiger sowieso mehrmals im Jahr.

Da ich für mein erstes Buch wenig Marketing betrieben habe und es sich trotzdem ganz gut verkauft hat, (hab mir Statistiken darüber angeschaut, was andere Autoren so verkaufen…) scheine ich ja irgendwas richtiges gemacht zu haben.

Zweifel:

Die Genre-Gattung Ratgeber ist einfacher zu vermarkten, als Bücher aus dem Bereich Belletristik. Was ich richtig gemacht habe: Ich hatte eine Zielgruppe und bin diese konsequent angegangen. Ich hatte also schon ein Portfolio, um einen gewissen Absatz zu gewährleisten. Wenn ich die erzielten Seminare und weiteren Aufträge durch das Buch einkalkuliere, hatte ich einen Umsatz im Rahmen eines höheren 5. stelligen Betrages erzielt. Ganz toll hat mich wirklich gefreut, aber das will ich ja mit meinem neuen Konzept so nicht mehr, ich meine ich hab nix dagegen, wenn es Aufträge abwirft, aber das wird nicht mein Hauptschwerpunkt innerhalb meiner Verlagsarbeit sein.

Was monetäre Aspekte angeht, bin ich durch meine Agentur verwöhnt. Ich habe nach der Gründung mit einer Entnahme von € 2000,- im Monat gerechnet. Dieses habe ich um ein vielfaches überschritten, also will ich das in meinem neuen Business auch.

Was mir Kraft gibt:

Damals als ich mich mit der Agentur selbständig gemacht habe, erst im Nebengewerbe und als ich den Break Even erreichte in voller Selbständigkeit, habe ich auch immer wieder Zweifel gehabt. Gerade die großen Personalagenturen haben mir im Unterbewusstsein Angst gemacht, da diese ja über eine ganz andere Infrastruktur verfügen, als ich selbst.

Aber:

Als ich die ersten Aufträge gegen zum Beispiel Kienbaum positiv für mich entscheiden konnte und diverse Chefärzte an renommierte Maximalversorger (Universitätskliniken) vermitteln konnte, die Gelder eingingen usw. hat sich meine Sichtweise verändert. Plötzlich habe ich das alles ganz anders wahrgenommen. Ich habe gesehen und erfahren, dass man viel bewegen kann, wenn man nicht bis zum Erbrechen darüber nachdenkt, sondern einfach ins Handeln kommt und macht…

In meinem Hauptbusiness bin ich nun schon finanziell im Jahr 2015 angekommen, das heißt alles was ich jetzt tue, setzt sich für mich rechnerisch im nächsten Jahr fort, der Druck ist aktuell nicht so stark vorhanden. Ich habe immer weiterhin so gelebt, als stünde mir jeden Monat nur die Summe X zur Verfügung, den Rest habe ich gespart. Das ist natürlich eine gute Grundvoraussetzung für eine neue Selbständigkeit. Hier möchte ich nun aber demonstrieren, dass es auch mit verhältnismäßig wenig Investition nach oben gehen kann, dass man davon gut leben kann.

Und hier kommen wir wieder zum eigentlichen Punkt zurück:

Wie will ich es denn jetzt letztendlich machen und bewerkstelligen? Werde „konkret“ hat einer meiner Mentoren (ehemalige Chefs) immer gesagt. Gut dann wollen wir mal konkret werden:

3 eigene Publikationen bis zum Jahresende – Druckreife im Dezember 2014. Distributionskanäle zum Anfang über die üblichen Konsorten.

Zusätzlich noch mindestens 2 weitere Publikationen durch Autoren, welche ich ins Verlagsprogramm aufnehme. Weitere Veröffentlichungen (mindestens 10) erfolgen dann im Jahr 2015, zu unterschiedlichen Zeiten.

Der Druck der Bücher erfolgt auf Abruf, aber eine bestimmte Anzahl werde ich natürlich auf Lager haben, um auf Bestellungen von Amazon usw. reagieren zu können. Die Lagerhaltung von Amazon kann ich nicht beeinflussen, aber wenn ein Titel sich verkauft, nehmen die ihn auch auf Lager, nicht nur bei mir so erfahren, sondern auch bei vielen anderen Autoren, das beobachte ich schon seit längerem täglich.
Gerade im Moment während ich schreibe, hat sich die zweite Lektorin gemeldet das heißt, der Verlag wird schon jetzt wahrgenommen

Übrigens bei der Gelegenheit: Meine Pressemeldung welche ich gestern über verschiedene Portale gestreut habe, über die Gateway, war bei mehreren Portalen, der erfolgreichste und meistgelesene Artikel des Tages, rein von der Reichweite gesehen.

Um die Nachricht nicht zu lang werden zu lassen, poste ich euch nachher mein 10-Schritte Programm, wie ich denn jetzt konkret vorgehe. Bis dahin einen schönen Tag

Tag 7 – die Zweite

So, wie gehe ich vor:

Dienstleister für die Erstellung der Bücher sowie Listung und Vertrieb ausgewählt. Habe am Donnerstag hierzu eine Online-Präsentation.

Vorteil:

Ich muss keine Rahmenverträge schließen, hab einen Dienstleister, der die einzelnen Buchprojekte für mich listbar macht und vertreibt. Dabei behalte ich natürlich meine jeweils für das Projekt angeschaffte ISBN und bin als Verlag sichtbar.

Nachteil:

Die Marge ist dadurch für mich pro verkauftem Buch geringer. Das ist mir anfänglich aber nicht so wichtig. Konkret verdiene ich pro verkauftem Ebook: € 1,42 vor Steuern. Davon muss der Autor honoriert werden, sowie die weiteren Dienstleistungskosten abgezogen werden. Mir bleiben also vor Steuern pro verkauftem Buch ca. 0,35 Cent. Ich spreche hier nur von Ebooks, weil ich damit starten werde. Die anderen Formen der Buchveröffentlichung, stehen mir zwar offen, aber ich konzentriere mich zur Kostenminimierung auf Ebooks zum Start.

Hier seht ihr schon, dass ich eine bestimmte Anzahl an Veröffentlichungen benötige, damit es sich überhaupt lohnt. Weitere Schritte kann ich erst in Angriff nehmen, wenn sich die Investitionskosten amotisiert haben.

Wir starten also mit Ebooks. Ok, schon wieder einen wichtigen Schritt weiter.

Die Hauptkosten für mich, liegen bei der Beauftragung von externen Dienstleistern für das Korrektorat (Ratgeber) und das Lektorat mit Korrektorat (Belletristik). Da kommt schon ein ordentliches Sümmchen pro Buch zusammen.

Es hängt alles von der Seitenanzahl der jeweiligen Bücher ab. Lektorat kostet natürlich mehr, Preis wird höher. Aber nicht bei den Ebooks, hier habe ich zwar auch höhere Kosten für das Lektorat, aber die Preisfindung ist leichter, weil die Marge ungleich höher ausfällt.

Ich fahre nochmal in die Stadt, wir haben hier einen Verlag ansässig und ich kenne den Inhaber ganz gut. Der soll mir helfen…

Melde mich dann später wieder. Ich lächle übrigens noch immer.

Tag 7 – die Dritte

Ich war jetzt in Marburg, um mir die Arbeit des Verlages näher anzuschauen. Der Inhaber hat mir sehr viele Informationen gegeben, welche ich erstmal verarbeiten muss. Wir sind diverse Kalkulationen von mir durchgegangen, er hat einiges korrigiert.

Es ist wichtig, immer Leute zu haben, welche man ansprechen kann, möglichst aus einer ähnlichen Branche, dies habe ich heute gelernt. Jetzt ist mein Kopf wirklich mal leer, muss alles erneut kalkulieren…

Aber seine Tipps sind echt hilfreich, damit ich mich nicht verkalkuliere.

Wusstet ihr, dass etablierte (große Verlage) bei 10 veröffentlichten Titeln mit 1 Bestseller, 7 Büchern welche kostendeckend verkauft werden und 2 Flops rechnen?

Ein dichtes Machtgeflecht und wenn du erfolgreich bist, wirst du aufgekauft Melanie… das waren unter anderem die Worte des Verlegers.

Tag 7 – die Vierte

Jetzt war ich doch etwas verzweifelt, nach allem was ich jetzt an zusätzlichem Wissen habe…

Genervt habe ich ein bisschen rumgegoogelt und…dann habe ich einen Verlag aus England gefunden, der ein ähnliches Konzept hat, wie ich.

Der Verlag ist ein Kleinverlag und seit einigen Jahren etabliert. Also jetzt gibt es nun wirklich kein Halten mehr. Ich setze konsequent fort. Und zwar genauso, wie geplant. Nur halt mit einigen Korrekturen. Die Bücher wird es auch direkt als Print geben, mir wurde ein Dienstleister empfohlen, welcher besser für meine Belange geeignet ist. Nicht weit von mir entfernt und eine viel effizientere Kostenplanung. Und trotzdem bekomme ich gleich alles was ich mir vorstelle, muss weniger Kompromisse eingehen.

Tag 7 – die Fünfte

Hab jetzt weitere Anfragen gestellt, für zusätzliche Dienstleistungen, welche ich benötige. Sobald ich hier Rückmeldung habe, werde ich nochmal intensiv sondieren müssen. Der Tag müsste echt mehr als 24 Stunden haben. Aber das Grundgerüst für den Start habe ich jetzt ganz klar vor Augen. Ich denke, innerhalb der nächsten 14 Tage verfüge ich über die notwendige Infrastruktur.

Die Sichtung der ersten Manuskripte nehme ich dann am Wochenende vor. Es sind bereits über 20 eingegangen. Außerdem habe ich heute noch Bewerbungen von 2 Korrektoren erhalten. Hier stehen in den nächsten Tagen Telefonate an. Ein Produzent für Video-Clips hat sich auch gemeldet und eine Agentur welche Hörbücher technisch umsetzen kann.

Hört sich alles prima an. Auch wenn meine Gedanken hier teilweise, da ungefiltert, auf den ein oder anderen vielleicht etwas zu euphorisch wirken, bin ich doch eine knallharte Geschäftsfrau ich überlege mir ziemlich genau, was ich will und zu welchem Zeitpunkt und mit wem. Also ganz kühlen Kopf bewahren und in Ruhe auswählen, das ist meine Einstellung.

Für heute war es das. Wir lesen uns gerne morgen wieder. Schönen Abend.

 

Verlagsgründung Tag 6

Tag 6

Wie geht es diese Woche weiter? Dadurch, dass jetzt die Büros wieder besetzt sind, habe ich die Möglichkeit viel zu telefonieren und weitere Kontakte zu aktivieren, welche mich bei meiner Zielplanung unterstützen werden.

Ich hab schon immer so gearbeitet. Ich muss nicht alles Wissen und alles Können, nur steuern sollte ich die einzelnen Rädchen und zwar zielführend und nachhaltig.

Heute telefoniere ich mit diversen Autoren, habe bereits 12 Manuskripte aus unterschiedlichen Themenbereichen erhalten, welche ich sichten werde.

Heute Morgen wurde mir ein neues Projekt angeboten, hier sichte ich die Erstveröffentlichung des Autors.

Dann kümmere ich mich um den Prolog für den Thriller, die ersten Figuren sind bereits entstanden. Später geht es dann mit der weiteren Überarbeitung der Homepage weiter (das frisst viel Zeit).

Dann kümmere ich mich noch um mein Hauptgeschäft, dafür werde ich mir heute 6 Stunden nehmen müssen.

Tag 6 – die Zweite

So, Pressemitteilung ist raus. Arbeite hier mit einer Gateway, welche die Meldung in diversen Portalen verteilt. Dadurch erhöht sich die Aufmerksamkeit meiner Seiten. Aber in erster Linie geht es mir darum, dem Verlag eine Gestalt zu geben. Er soll sich materialisieren und erfahrbar werden. Dieses Ziel habe ich schon in wenigen Stunden erreicht

Tag 6 – die Dritte

Jetzt kann ich es kaum noch aushalten, bis ich die ersten Werke in den Händen halten darf. Geduld ist nicht meine Stärke und soll es auch nie werden, weil ich Antrieb brauche. Für heute habe ich für den Verlag einiges bewegen können. Am Abend setze ich hier fort. Bis später

Tag 6 – die Vierte

Nun habe ich heute mit der ersten öffentlichen Werbemaßnahme für den Verlag begonnen und eine Pressemitteilung erstellt. Natürlich könnte ich jetzt noch viel mehr machen, aber wer verschießt sein Pulver denn am ersten Tag? Bei der Werbung ist es wichtig, sie dosiert aber dafür nachhaltig zu verteilen.

Das heißt für mich jetzt erstmal die Füße etwas still zu halten und mir zu überlegen, welche konkreten Werbemaßnahmen ich für die nächsten 6 Wochen vorhabe. Dazu gehören folgende:

Trailer über und für den Verlag Waldhardt

Trailer über die Harpyie Saga von Meterna

Ich werde bei Youtube einen Kanal für den Verlag einrichten, wo ich in regelmäßigen Abständen über Projekte innerhalb des Verlages spreche.

Immer wenn ich einen neuen Autor gefunden habe und wir einen Vertrag geschlossen haben, werde ich eine Mitteilung darüber an relevante Blog-Portale und andere Meinungsbildner schicken.

 

Verlagsgründung Tag 5

Tag 5

Einen wunderschönen guten Morgen Zusammen. Was erwartet uns heute?

Thriller:

Zusammenfassung der ersten Figuren, Handlungsstrang zur groben Orientierung.

Verlag:

Vorgaben für Autoren entwickeln, Design Website und Online-Shop hochladen, Texte wurden bereits erstellt. Internetseite freigeben.

Weitere rechtliche Faktoren, ich lese mich momentan intensiv ein. Dazu habe ich mir die Buch Mini-Verlag von Manfred Plinke gekauft, welches mir als grobe Struktur dient und sehr sinnvoll strukturiert ist.

Wie immer volles Programm, aber ungeduldig wie ich bin, möchte ich voran kommen, mir geht es mal wieder zu langsam…

Gehabt euch wohl und bis heute Nachmittag.

Tag 5 – die Zweite

Jetzt brauche ich parallel zur Einbindung auf die Website noch einen speziellen Twitter-Account und eine Seite bei Facebook. Logo habe ich, also kann ich das heute auch noch bewerkstelligen. Das hilft mir, mein Marketing voranzutreiben. Ich kann dann mit mehreren Kanälen arbeiten. Bis jetzt geht es mir nur um die Bekanntmachung der Idee und das es den Verlag jetzt gibt, Geld werde ich so noch keines verdienen. Die ersten Einnahmen will ich zum Jahresende generiert haben.

Tag 5 – die Dritte

Impressum erhalten und auf die vorhandenen Seiten eingepflegt. Logo wurde erstellt und eingepflegt, Texte für die Internetseite wurden eingebunden. Facebook-Fanpage wurde erstellt und dürfte bald 30 Mitglieder haben, damit ich Statistiken einsehen kann.

Alles soweit vorbereitet, optimieren werde ich sicher noch häufiger, aber das Grundgerüst steht und das benötige ich zum Start.

Jetzt Pressemitteilung:

Ich brauche eine hohe dichte und eine hohe Auffindbarkeit im Internet. Hierzu erstelle ich mir gerade eine Pressemitteilung und verteile diese im Internet bei den jeweils relevanten Zielgruppen. Was total schön ist, ich kann jetzt endlich streuen, durch die breite Zielgruppe habe ich weniger Streuverluste und kann mir dann im Laufe der Zeit besondere Aktionen überlegen.

Verlagsgründung Tag 4

Tag 4

Heute habe ich mich um mein Hauptbusiness gekümmert und Aufträge bearbeitet, das darf ich natürlich nicht vernachlässigen. Der Tag war mal wieder recht kurzweilig, ich habe das Gefühl die Zeit rennt mir im Augenblick davon.

Jetzt ist soweit alles erledigt, sodass ich mich nun in den nächsten 2 Stunden um die Entwicklung der ersten Figuren für den Thriller kümmern kann.

Ich arbeite folgendermaßen:

Entwicklung der Figuren mit Biographie, im Hinterkopf hab ich den Anfang der Geschichte, durch die Ausarbeitung der einzelnen Biographien entstehen weitere Fragmente und ich versuche dann zu kombinieren. Nicht immer bleibt jede Figur erhalten, manche verschwinden wieder, andere werden plastischer.

Die Hauptprotagonistin der Geschichte wird eine Frau sein. Die Geschichte wird aus der Sichtweise der Frau erzählt.

Dann legen wir mal los, poste dann die ganzen Ergebnisse und Stichpunkte hier für euch.

 

Verlagsgründung Tag 3

Tag 3

Heute kümmere ich mich darum, die erstellten Inhalte auf der Webseite zu platzieren, dabei suche ich unter vorgefertigten Designs aus. Außerdem kombiniere ich mit Bildern, welche meine Idee untermalen sollen. Das ist alles ziemlich aufwendig, aber wenn ich das geschafft hat, wird es sich immer mehr materialisieren, ganz nach meinem Wunsch. Melde mich heute mit den einzelnen Zwischenschritten und die Seite könnt ihr euch dann natürlich auch gerne anschauen.

Tag 3 – die Zweite

Bei der Erstellung der Seite ist mir eingefallen, dass ich ja auch noch einen Online-Shop benötige…

RA angemailt, weil ich ja hierfür auch noch AGB’s benötige, auch wenn ich noch keine Produkte habe.. jetzt reinwurschteln in die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten und Design festlegen, das kann ja noch länger dauern heute…

Tag 3 – die Dritte

Ha, jetzt hab ich den Autorenvertrag schon heute bekommen, damit kann ich kurzfristig einsteigen und interessante Autoren für mich gewinnen. Stelle das gleich mal ein, damit ihr sehen könnt, wie sowas ausschaut.

Tag 3 – die Vierte

Habe mich jetzt für einen Künstlernamen entschieden (Thriller-Genre)

Kitten McIntyre – lasse ich mir Morgen schützen

Wie findet ihr den Namen?

 

Verlagsgründung Tag 2

Tag 2

Einen wunderschönen Tag für euch. Heute bin ich schon einen Schritt weitergekommen. Die ersten Texte für die Webseite wurden erstellt, meine Geschäftserweiterung habe ich gestern beim Finanzamt registriert und hier in der Gemeinde innerhalb der Gewerbeanmeldung erweitern lassen. Der Business-Plan ist in groben Zügen vorgetippt. Ich habe einige relevante Kontakte (Designer, Korrektorat, Lektorat) eingeschaltet, um diese auf Abruf zur Verfügung zu haben.

Dann habe ich mich in die ganzen Modalitäten mit der Beantragung einer ISBN-Nummer usw. eingelesen. Mein langjähriger Anwalt erstellt mir bis zur nächsten Woche die Vorlage für die Autorenverträge und meine AGB’s welche ich für die Website als auch für mein Auftreten als Verlegerin benötige, erstellt er mir auch.

Den morgigen Tag werde ich dazu nutzen, die Kalkulationen für das erste Jahr abzuschließen. Diese Stelle ich ebenfalls hier ein.

Nun geht es heute darum, dass Genre etwas einzugrenzen, werde mein Brainstorming hierzu nachher hier veröffentlichen.

Bis später und gehabt euch wohl.

Tag 2 – die Zweite

Genre-Eingrenzung

Ich hatte ja schon gesagt, dass ich mich anfänglich etwas breiter aufstellen möchte. Wie löse ich das? Was ist mit den Autoren usw. Welche Alleinstellungsmerkmale habe ich?

Ein großes Alleinstellungsmerkmal ist, dass ich tatsächlich wie ein „richtiger“ Verlag agieren kann. Ich suche mir die jeweiligen Autoren aus und finanziere das komplette Buchprojekt. Den Autoren entstehen also keine Kosten, wie es bei vielen Zuschuss-Verlagen ansonsten üblich ist. Ich will mich also wirklich über gute Bücher finanzieren und nicht auf dem Rücken der Autoren.

Ich schreibe selbst auch und hab noch 3 unfertige Manuskripte hier liegen. 2 von den Werken werde ich unter meinem richtigen Namen veröffentlichen. Eines geht in den Bereich Thriller, hierfür habe ich mir ein amerikanisches Pseudonym überlegt. Damit trenne ich meinen echten Namen von einem Genre ab, in welchem ich bisher noch nicht veröffentlicht habe.

Meine Überlegung dabei:

Wenn ich gute Autoren für mich gewinnen will, dann sollte ich zeigen können, wozu mein Verlag fähig ist, das wird mir die übrige Akquise vereinfachen.

Für die 3 Manuskripte welche hier liegen, habe ich soeben jeweils einen Titelschutz beantragt, damit ich auf der sicheren Seite bin.

Der Verlag wird sich zu Beginn auf folgende Bereiche konzentrieren:

Ratgeber (Business-Themen, Coaching-Themen, Biografien, Unternehmerische Berichte)

Belletristik: Thriller, Fantasy

Damit fühle ich mich nach Überlegung wohl.

Jetzt fange ich an, die Manuskripte aufzuarbeiten und danach gebe ich sie im ersten Step ins Korrektorat.

Einen Dienstleister für den Vertrieb und die Distribution habe ich mir jetzt ebenfalls gesucht. Es stehen insgesamt 3 Dienstleister zur Verfügung, welche meinen Anforderungen entsprechen, habe jeweils Angebote angefordert, welche ich für die Kalkulation für das erste Jahr benötige.

Halte euch weiterhin mehrmals pro Woche auf dem Laufenden.

Liebe Grüße

Melanie

Tag 2 – die Dritte

Rund um Marketing bin ich sehr fit sowie innovativ. Hier brauche ich anfänglich keine Unterstützung, sondern nur weitere Ideen. Wobei „nur“ auch schon ziemlich viel ist.

Sobald die Webseite steht, werde ich diese mit den vorbereiteten Inhalten füllen, die Anmeldung bei diversen Suchmaschinen wird über den Provider selbst für mich erledigt. Und erstmal möchte ich gar nicht, dass von der Seite großartig Notiz genommen wird, weil ich sie erst mit relevanten (marktfähigen) Inhalten füllen muss. Ich habe für ein Buchprojekt bereits eine Internetseite, es handelt sich hier um eine Trilogie, wo der erste Teil bereits fertig ist. Ein guter Freund hat mich hierbei mit vielen Ideen inspiriert, leider ist er kürzlich verstorben, sodass er das Projekt an dem er mitgewirkt hat, nicht mehr miterleben kann.

Trotzdem wird das Projekt leben. Es geht hier um eine Fantasy-Saga. Ich habe damals hier bei Facebook (Facebook kann ein Glücksbringer sein) einen ehemaligen Klassenkameraden wiedergefunden, er hat einige Zeichnungen gemacht und eine Charaktergruppe mitentwickelt.

Von meiner neuen Webseite, werde ich also auf die Seite des Buchprojekts verlinken. Namensrechte (Titel, aber auch Figuren) habe ich mir hier schon vor längerer Zeit schützen lassen, weil ich von dem Projekt überzeugt bin.

Jetzt kommt es:

Ich hatte schon länger die Idee, dieses Projekt nach Erscheinen nicht nur als Print und Ebook, sondern auch als Hörbuch rauszubringen. Ich hatte mich damals schon nach interessanten Sprecherinnen und Sprechern umgeschaut und mir die Preise geben lassen. Ich denke zum Start, werde ich das Projekt „Harpyie von Meterna“ auch als Hörbuch rausbringen und zwar schon zu Weihnachten.

Das sind die Ziele die ich brauche um konkret zu werden. Ich habe für mich festgestellt, je konkreter ich in meiner Zielplanung bin, umso effektiver kann ich funktionieren, bisher war es immer so. Hat mir dann zwar auch immer Stress gebracht, aber wer heutzutage hat keinen Stress. Ich meine solange er positiv ist, gehe ich gerne damit um.

Tag 2 – die Vierte

Hab mir für mich selbst nochmal vor Augen geführt, warum ich den Verlag unbedingt will:

1. Bin bereits erfolgreiche Gründerin, Business hat den Break Even erreicht und nährt mich.

2. Ich muss aber ständig präsent sein, Umsätze generieren sich oft nur durch mein Fachwissen und meine Anwesenheit. Person Melanie Waldhardt

3. Ich kann das Business nicht soweit verändern, dass ich es einfach auf jemanden anderen (vollumfänglich) übertragen kann.

4. Ich will etwas, was ich in einigen Jahren mit weniger Aufwand weiterführen kann. Es möge mich nähren und versorgen.

5. Ich bin kreativ und habe Talent in den gewünschten Bereichen, außerdem ist es ein gutes Gefühl, etwas geschaffenes in Händen zu halten.

6. Ich möchte etwas, wo ich auch mal längerfristig in den Hintergrund treten kann (mittelfristig 5-7 Jahre).

7. Ich möchte mir in Zukunft noch mehr Wahlmöglichkeiten eröffnen

8. Ich möchte nicht auf einen großen „Publikumsverlag“ angewiesen sein und mich zu vielen Dogmen unterwerfen

9. Ich habe etwas zu sagen

10. Ich bin tatsächlich so unverschämt zu sagen, dass ich das richtig gut machen werde, eine tiefe Überzeugung leitet mich (keine Angst, bin keine Esoterikerin, trotzdem glaube ich an das Gesetz der Anziehung).

 

 

 

Verlagsgründung Tag 1

Tag 1:

Die konkrete Idee ist da. Ich habe wirklich lange überlegt, was ich mir als zusätzliche Säule aufbauen will. Ich bin dann einfach für mich durchgegangen was ich noch kann, wo ich noch freie Zeit investieren kann, was sich für mich mittelfristig und nachhaltig finanziell rentiert.

Bevor ich mein Gewerbe erweitere, geht es nun konkret darum, eine komplette Grobstruktur inklusive eines daraus abgeleiteten Business-Plans zu schreiben.

Ziel ist es denn Verlag innerhalb der nächsten 3 Monate zu gründen, dafür muss eine neue Infrastruktur her.

Offene Fragen welche ich an mich habe:

Welches Genre möchte ich bedienen? Will ich mich breit aufstellen oder auf einen bestimmten Bereich spezialisieren? Wenn ich mich breit aufstelle, kann ich in kürzerer Zeit mit Einnahmen aus meiner Investition (Arbeitskraft, Zeit, Geld) rechnen. Stelle ich mich spezialisierter auf, ist der Erfolg vielleicht nachhaltiger. Fragen über Fragen…

Ich nehme mir jetzt meinen guten alten Zeichenblock zur Hand und führe ein Brainstorming durch, dabei schreibe ich Stichpunktartig alle Ideen auf, welche mir in den Sinn kommen. So habe ich es bei meiner ersten Selbständigkeit auch getan, das hat sich bewährt.

 

Tag 1 – die Zweite (Fragen die ich mir stelle)

Ich habe mich in den letzten Jahren schon etwas über die Konkurrenz informiert, viele Verlage sind nicht profitabel, gerade kleine Verlage können sich nur schwer über Wasser halten, von ihren Büchern sind aber alle überzeugt, warum sollte ich mit meiner Idee besser sein als andere Menschen? Zumal es viele gibt, welche sich im Verlagswesen sicher viel besser auskennen, als ich selber?

Diese Überlegung macht mir jetzt nicht so viel Angst, als ich mit meiner Agentur für Personal Recruiting für Ärzte an den Start ging, kannte mich niemand, ich habe mich damals mit 500 Euro selbständig gemacht. Jetzt erzielt die Agentur einen höheren Umsatz als viele andere Agenturen, welche schon lange am Markt etabliert waren. Ich hab nicht viel drüber nachgedacht, einfach gemacht und getan, so werde ich auch jetzt vorgehen.

 

Tag 1 – die Dritte

Ich hab die Möglichkeit den Verlag als Einzelunternehmen über eine Gewerbeanmeldung zu gründen (kostet ca. 20 Euro). Dann muss ich beim Verlagsnamen darauf achten, dass mein eigener Name darin vorkommt.

Beispiel:

Melanie Waldhardt, Sachbuchverlag

Wenn ich einen eigenen Namen für den Verlag haben möchte, wo nicht mein eigener Name (Melanie Waldhardt) auftaucht, dann brauche ich einen Eintrag im Handelsregister. Kosten ca. 200-500 Euro.

Ich möchte meinen Verlag natürlich frei benennen können, eine eigene Marke entwickeln, außerdem würde ein anderer Name auch nicht mit meiner vorhandenen Selbständigkeit korrelieren. Also brauche ich einen Eintrag im Handelsregister.

Tag 1 – die Vierte

Bezüglich Genre, möchte ich mich nicht festlegen, ich möchte auch keine Nischen besetzen, sondern selbst entscheiden, was ich verlegen möchte und was nicht. Das darf gerne ein buntes Spektrum sein. Und ich werde mich selbst weiter branden. Mit diesem groben Konzept fühle ich mich mehr als wohl. Die Nischen dürfen gerne von anderen besetzt werden, ich selbst will mit meinem Konzept Geld verdienen.

 

Tag 1 – die Fünfte

So, Internetseite habe ich mir gesichert. Werde mir am Anfang selbst eine zusammenbasteln und mir diverse Bilder kostenpflichtig über ein Portal wie Pixelio usw. kaufen, um die Seite auch visuell ansprechend zu gestalten.

Die Seite habe ich über www.denic.de registriert, wie ich es mit all meinen Seiten vorher auch gemacht habe. Das System kannte ich also schon.

 

Tag 1 – die Sechste

Das macht richtig Freude mit euch hier. Die Gruppe zu gründen ist für mich selbst auch eine Motivation, da wird man gezwungen regelmäßig etwas zu tun, was nur von Vorteil sein kann.

Mir schwirren viele Gedanken durch den Kopf. Ich formuliere einen Gedanken, lasse ihn wirken, schreibe mir Stichworte auf. Hier mal eine Liste mit allen Stichworten, die ich heute generiert habe. Diese müssen in den nächsten Wochen nach und nach abgearbeitet werden, damit sich die Idee manifestieren kann. Website und Business-Plan will ich bis zum Wochenende in groben Zügen fertig haben. Und zwar bis zum Sonntagabend. (Klare Ziele sind für mich wichtig, immer detailliert formuliert, damit ich funktioniere).

Hier mal die ganzen Stichpunkte von meinem Zeichenblock:

Autoren, wie komme ich an Autoren? Ich brauch jemand bekanntes um Interesse zu wecken.

Was will ich damit verdienen?

Genre, zwar frei, aber eine kleine Eingrenzung benötige ich trotzdem.

Marketingformen, Online und Offline

Eventcharakter?

Mitgliedschaften? Welche würde ich benötigen?

Broschüren, aber dazu muss ich erstmal Leute haben, deren Schreibe mich fasziniert. Externe Dienstleister, Presseartikel usw.

Der rote Faden, wie krieg ich das alles strukturiert? Welche zeitlichen Möglichkeiten habe ich?

Start-Thema, ich brauche was bestimmtes, womit ich beginne (Genre), dann finde ich auch einen Ansatzpunkt.

Was beschäftigt die Menschen zurzeit? Will ich was aus dem aktuellen Zeitgeschehen? (Würde mir beim Marketing sehr hilfreich sein).

usw.

Ihr seht, die Mühlen mahlen.